Gyula Trebitsch Schule

Eine Geschichte – viele Handlungen


Die neue Stadtteilschule in Tonndorf trägt den Namen eines Filmemachers – Gyula Trebitsch. Heute wird ein Bild gemalt von zwei Schulen, die zusammenwachsen. Ein Film der von Wandel und Neubeginn erzählt, ein Vision von einem neuen Miteinander, das von alten und neuen Geschichten lebt.
Wie Drehorte liegen die einzelnen Häuser auf dem Grundstück verteilt. Jeder Ort eine eigene Szene, ein Handlungsstrang der eine besondere Geschichte erzählt. Geschichten von Treffen und Geschichten vom Abschied, von Leben und Aktivität und von Ruhe und Kontemplation. Verfolgungsjagden und Actionszenen wechseln sich mit romantischen und tragischen Geschichten. Erzählungen vom Leben und dem Leben Anderer, vom Zuhören und Reden, vom Lehren und Lernen.
Das Leitmotiv aber ist das Miteinander. Es steht im Zentrum und verbindet alle Szenen, alle Welten und Stimmungen. Ein Boulevard, auf dessen Weg man sich begibt wenn man die Schule betritt, leitet durch den Film, durch die Schule. Den roten Faden fest im Blick, als Leitsystem aufgetragen auf den steinernen Boulevard durchlebt man im Laufe der Jahre die Geschichte mit all ihren Szenen.
Der steinerne Boulevard verbindet alle Funktionen, Nutzungen und Gebäude der Gyula Trebitsch Schule. Dort wo Pflaster vorhanden ist bleibt dieses liegen, in anderen Teilen wird es ergänzt. Er dient nicht nur als Verbindung sondern ist vielmehr Mittelpunkt des Schullebens. Neben den Gebäuden grenzen verschiedene Freiräume an ihn an.

Ort

:
Hamburg

Typologie

:
Bildung

Projektstatus

:
Wettbewerb, 1. Preis

Bauherr

:
Freie und Hansestadt Hamburg, Schulbau Hamburg

Jahr

:
2015

Fläche

:
30.000m²

Schlagwörter

:
Bildung, Schulhof, Schule

Projekt auf Übersichtskarte anzeigen