Neubau Bayerische Versorgungskammer

Prägend für das Planungsgebiet ist neben seiner prominenten Lage an der Richard-Strauß-Straße auch die direkte Nachbarschaft zum Denninger Anger. Freiräumlich wird eine übergeordnete Vernetzung mit der Umgebung in der Erdgeschosszone angestrebt. Vor allem der landschaftlich geprägte Anger soll bis zur Straße als Kontinuum fortgesetzt werden, so dass er ebenso wie das neu entstehende Gebäude eine Adresse an der Richard-Strauß-Straße bekommt.

Kennzeichnend für den Park ist seine einfache Gestaltung aus großzügig geschwungenen Topografien, ausgedehnten Grünflächen und großkronigen, heimischen Bäumen. Diese Gestalt wird in das Planungsgebiet weitergeführt und prägt sich durch eine steinerne und grüne Topografie aus. Teils offen, teils durch bandförmige Sitzstufen gegliedert, wird eine Verwebung von Stein und Grün ermöglicht.

Die nordöstlichen und südwestlichen Bereiche des Planungsgebiets werden durch grüne Modulationen und Baumpflanzungen überhöht. Besonders hervor sticht die diagonale Nordwest-Südost Verbindung, die sich als steinerne Verbindung Richtung Park immer weiter auflöst. Diese steinerne Diagonale vernetzt alle unterschiedlichen Niveaus und Funktionen und schafft somit eine großzügige Erschließungsfläche. Im Westen befinden sich die zentrale Vorfahrt mit der geforderten Stellplatzanlage sowie die Zufahrt zur Tiefgarage. An dieser zentralen Vorfahrt ist eine großzügige Rampenanlage, die barrierefrei zum Kern des Gebäudes führt, angedockt.

Ort

:
München

Typologie

:
Gewerbe & Verwaltung

Projektstatus

:
2. Preis

Kooperation

:
Hadi Teherani Architects, Hamburg

Jahr

:
2019

Schlagwörter

:
Topografie, Sitzstufe, Rampe

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